Testbericht – Fotobuch von Saal-Digital.de

veröffentlicht von Ronny Lorenz 5. Juli 2014

Da ist es nun…mein allererstes Fotobuch.

Im Jahr 2006 habe ich mit der Fotografie angefangen. Meine Bilder habe ich bisher immer einzeln, im Format 20 x 30 cm ausbelichten lassen und wahllos durcheinander in einem Karton verpackt. Gestört hat mich diese Methode schon immer, es war also an der Zeit, meinen Bildern mal was Gutes zu tun.

Um seine Fotos ordentlich zu präsentieren und auch anderen zu zeigen, ist diese Methode natürlich nicht die allerbeste. Es musste also eine etwas „professionellere“ Art und Weise der Präsentation her. Fotobücher liegen voll im Trend und mittlerweile ist die Qualität der Bücher so gut, also warum erstelle ich mir nicht auch mal eins, hat sich doch mit der Zeit einiges an Bildmaterial angesammelt, was man gerne in angemessener Art präsentieren möchte.

Man hat mich von seitens Saal-Digital darum gebeten, einen kleinen Testbericht zu verfassen, in dem ich offen und ehrlich meine Meinung zu dem Produkt äußern soll. Man ist bei Saal-Digital stehts darauf aus, die eigenen Produkte zu optimieren und zu verbessern, und solche unabhängigen Tests sind für sie sehr wertvoll, so die Aussage von Saal-Digital. Kein Problem, hier mein kleiner Test zum Fotobuch.

An dem Fotobuch hing ich ehrlich gesagt schon seit vielen Monaten dran. Man hat so viele Bilder, die man am liebsten alle mit in dieses Buch aufnehmen möchte, was aber auch Platzmangel nun mal nicht möglich ist. Die Bildauswahl war daher wirklich enorm schwierig, zumal ich auch schon länger nichts mehr habe ausbelichten lassen, daher waren einige Fotos dabei, die unbedingt in meinem ersten Fotobuch enthalten sein sollten.

Erstellt habe ich das Fotobuch mit der eigens von Saal-Digital bereitgestellten Software. Es gibt viele verschiedene Formate an Fotobüchern, Papiersorten und Cover, ich habe mich für das Fotobuch A4 Hochkant, 21 x 28 cm, 80 Seiten, Hardcover entschieden, inklusive der dazu angebotenen Geschenkbox.

Die Lieferung war wie gewohnt irre schnell. Die Bestellung habe ich am Dienstag Abend aufgegeben, Mittwoch wurde produziert und die Ware an mich verschickt, so dass ich mein Fotobuch bereits am Donnerstag in den Händen halten konnte. Ganz gespannt, wie das fertige Produkt nun aussehen mag, öffnete ich die Versandverpackung. Der erste Eindruck landete natürlich zunächst auf der Geschenkbox. Diese sieht wirklich sehr edel aus. Wenn man sein Fotobuch verschenken möchte, bräuchte man eigentlich nur eine Schleife drum rum binden, Glückwunschkarte dazu und fertig wäre ein tolles Geschenk. Die Box hat einen Magnetverschluss, sehr praktisch. Innen ist das Fotobuch in Schaumstoff gehüllt, auch sehr schön anzusehen.

Kommen wir zum Fotobuch. Was mir beim öffnen der Geschenkbox sofort ins Auge fiel und nicht so schön aussah, ist der Buchfalz. Ich habe eine matte Oberfläche bestellt, welche aber leider den Nachteil hat, das dadurch unschöne Blasen/Risse an den Knickfalten am Buchfalz zu sehen sind. Nach ein paar Recherchen im Internet, haben dies auch schon andere bemängelt und sicherlich ist Saal-Digital das auch bekannt. In wie weit man da seine Produktion ändern und verbessern kann, bleibt abzuwarten. Um bis dahin dem Problem aus dem Weg zu gehen, sollte man bei dunklen Hintergründen dann doch lieber Glanz als Oberfläche wählen, da fallen einem diese Blasen nicht auf. Ich persönlich finde aber Matt schöner, ich hoffe das Saal-Digital da bald etwas präsentieren kann, damit dieser kleine Schönheitsfehler auch bei matten Hintergrund nicht zu sehen ist.

Foto zum Blogartikel - Testbericht - Fotobuch von Saal-Digital.de

Als ich mich mit der Oberfläche des Buches befasst habe, ging es nun an das wichtige darin. Wie sehen die Bilder aus? Wie ist die Farbtreue und Wiedergabe? Wie stabil wirkt das ganze Fotobuch auf mich?

Ich schlug das Buch auf und verglich zunächst einmal die Farbtreue. Sieht das ausbelichtete Foto auch genauso aus, wie auf meinem Monitor?

Beim blättern durch das Buch, da hatte ich ehrlich gesagt immer nur ein Gefühl im Kopf: Geil! Es ist einfach mega, wenn man seine Werke auf Papier zum fühlen, zum anschauen in der Hand hat. Es gibt auch im digitalen Zeitalter nichts schöneres, als ein Foto auf Papier. Das Papier selbst macht auch einen ganz besonderen Eindruck. Echtes Fotopapier, kein dünnes Zeitungspapier…und das fühlt man. Für die Papieroberfläche fiel meine Wahl ebenfalls auf Matt. Diese Oberfläche ist unempflindlich gegen Fingerabdrücke und auch ungewollte Spiegelungen kann man damit vermeiden. Besonders hervorheben möchte ich die sogenannte Panorama-Bindung des Fotobuchs, welche es erlaubt, seine Fotos, die man über eine komplette Doppelseite drucken lässt, ohne störenden Versatz oder Falz in der Buchmitte, anzusehen. Und es wirkt einfach superschön, so ein Foto über eine ganze Doppelseite, einfach herrlich.

Foto zum Blogartikel - Testbericht - Fotobuch von Saal-Digital.de

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Das Fotobuch habe ich nun schon einige mal angeschaut. Mein Fazit: Erstellt euch euer Fotobuch! Es macht einfach tierisch Spaß, seine Arbeiten in gedruckter Form zu bestaunen, und dann auch noch in einer sehr guten Qualität, die ich von Saal-Digital auch gewohnt bin. Es war garantiert nicht mein letztes Fotobuch, was ich mir dort erstellt und bestellt habe. Ein MUSS für jeden Fotografen!