Tutorial: Raw-Entwicklung

veröffentlicht von Ronny Lorenz 8. Januar 2013

Die Entwicklung im RAW-Konverter ist bei mir weder umfangreich noch zeitintensiv. Ich erledige in der RAW-Entwicklung lediglich ein paar grundlegende Dinge. Beginnen wir bei meinem ersten Schritt, den Grundeinstellungen in Adobe Lightroom.

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Den Weißabgleich nutze ich eher selten, um diesen nachträglich zu verändern. Meistens gefällt der an meiner Kamera vorher bereits gewählte Weißabgleich schon ganz gut, Veränderung in der Bildbearbeitung sind dann wirklich Ausnahmen, falls ich ein Foto doch mal ein wenig kühler oder wärmer haben möchte.

Die Belichtung, auch hier versuche ich schon beim fotografieren die gewünschte Belichtung zu haben, kleine Korrekturen sind dann von mir je nach Geschmack, ob mir ein Bild etwas dunkler gefällt, oder aber auch ein wenig heller. Den Kontrastregler rühre ich nie an, Kontrast füge ich grundsätzlich erst mit Adobe Photoshop hinzu.

Die Werte für Lichter, Tiefen, Weiß und Schwarz werden von mir bei jedem Foto mit den im Bild gezeigten Werten eingefügt und dann nur falls nötig noch ganz dezent verändert. Klarheit, Dynamik und Sättigung werden ebenfalls von mir ignoriert.

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In den folgenden Einstellungen der Gradationskurven und Farben, auch hier werden alle Regler von mir nicht verändert.

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Die Einstellung der Teiltonung, auch hier wird meinerseits mal wieder ignoriert, wir kommen daher gleich zu den Einstellung der Schärfe. Über die Werte wie du sie hier sehen kannst, füge ich meinem Foto eine gewisse Grundschärfe zu, diese Einstellungen sind bei jedem meiner Fotos gleich. Je nach Auflösung deiner Kamera, können sich diese Werte leicht ändern, hier gibt es auch kein Patentrezept, da hilft nur ausprobieren bei welchen Werten dir die Schärfe deines Bildes am besten gefällt.

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Ebenfalls kommen bei jedem meiner Fotos die Objektivkorrekturen zum Einsatz. Das einzige was ich darüber nicht korrigieren lasse, ist die Vignettierung. Oft füge ich meinen Aufnahmen zusätzlich noch eine zu, für mich ist das ein Stilmittel. Wer das nicht haben möchte, regelt den Wert auf 100 und die technisch bedingte Vignettierung wird entfernt. Bei den Effekten, auch hier werden einmal mehr alle Regler außer acht gelassen.

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Bei der Kamerakalibrierung werden von mir die Regler der Rotwerte und der Blauwerte ein wenig verändert. Gerade bei Portraits will man einen angenehmen Hautton haben und der menschliche Hautton, jedenfalls der europäische, besitzt oft einen hohen Rotanteil, was nicht unbedingt schön aussieht. Daher entziehe ich schon vorab den Anteil an Rot und färbe ihn gleichzeitig schon ein wenig ins gelbliche, was wesentlich angenehmer ist. Hin und wieder spiele ich noch mit den Kameraprofilen und wähle auch mal ein anderes, als das voreingestellte Adobe Standard Profil. Das ist aber von Foto zu Foto unterschiedlich.

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