Post Production – Fotoshooting in Frankfurt/Main

veröffentlicht von Ronny Lorenz 9. November 2011

Das Shooting und die Fotos um die es heute geht, ist wohl die längste zurückliegende Post Production, zwischen der stattgefundenen Fotosession und dem dazugehörigen Blogeintrag heute. Das liegt jetzt nicht daran, dass ich bisher keine Zeit hatte mich um die Nachbearbeitung zu kümmern, nein vielmehr war ich am Ende nicht ganz so zufrieden mit den Aufnahmen und ich wollte eigentlich gar keins der Fotos bearbeiten. Aber fangen wir von vorne an.

Es war im Juni gewesen, da bin ich mit Akira nach Frankfurt am Main gefahren, es war ein Fotoshooting mit Model Christina geplant und wir trafen uns am Osthafen, was gleichzeitig auch unsere Location sein sollte. Wir begannen uns bei einem Kaffee zunächst näher kennenzulernen, die Stimmung war locker und entspannt. Anschließend machten wir uns dann auf den Weg zur Location, mit dem Auto drehten wir eine kleine Runde, um uns einen kleinen Überblick zu verschaffen. Wir fanden in diesem Industriegebiet eine Stelle mit ein paar Bahngleisen, dort machten wir halt. Unser Model beschäftigte sich nun mit Puder und den restlichen Schminkutensilien, was wie man sieht den Akira sehr belustigte. Während sich Christina MakeUp auflegte, gingen Akira und ich noch ein wenig umher, um die Umgebung nach interessanten Stellen abzusuchen, die man eventuell für das Fotoshooting nutzen könnte, dabei wurden wir auch fündig.

Wir legten dann los und ich spürte schon am Anfang, dass ich in das Fotoshooting irgendwie nicht so richtig rein finde. Diese Situation kennt sicher jeder von euch, es gibt hin und wieder Tage, da läuft es aus den unterschiedlichsten Gründen nicht so rund wie man sich das erhofft und vorgestellt hat. Die zwischenzeitlichen Blicke auf mein Display der Kamera bestätigten dies auch, zumindest zum damaligen Zeitpunkt. Aber egal, da muss man durch, es kann eben nicht immer alles nach Plan laufen. Und so kam dann folgendes an Ergebnissen heraus.

Foto zum Blogartikel - Post Production - Fotoshooting in Frankfurt/Main

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Foto zum Blogartikel - Post Production - Fotoshooting in Frankfurt/MainWie auch immer, nachdem wir uns eine Weile bei den Bahngleisen aufgehalten haben, sind wir noch ein paar Meter weitergefahren und hielten erneut nochmal an, um noch ein paar Fotos zu machen. Model Christina hatte sich mittlerweile in ein anderes Outfit geworfen, da sie gern ein paar Aufnahmen haben wollte, die etwas „dreckiger“ wirken sollten. Sie hatte uns dazu ein paar Bilder auf ihrem Handy gezeigt, damit wir ungefähr eine Vorstellung von haben, was sie sich so vorstellte. Das Problem damals war, das wir versucht haben die Bilder auf dem Handy zu sehr nachzumachen, was in keinster Weise ratsam ist. Nachdem ich nach dem Shooting die DVD „WMMFOEBNTS“ von Krolop & Gerst angeschaut habe und es dort in einem Kapitel genau darum ging, Bilder auf keinen Fall versuchen nachzumachen, als Beispiel auf der DVD ging es um das bekannte Filmplakat von „American Beauty“, wurde mir das erneut klar. Doch beim Shooting wollte ich eben so gut es geht die Vorstellungen des Models erfüllen, wovon ich aber auf diese Weise in Zukunft auf jeden Fall Abstand nehmen werde.

Foto zum Blogartikel - Post Production - Fotoshooting in Frankfurt/Main

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Foto zum Blogartikel - Post Production - Fotoshooting in Frankfurt/MainDer Tag selbst war, trotz der mageren Ausbeute an Bildern, sehr schön und ich möchte mich bei Model Christina und Fotokumpel Akira herzlichst bedanken. Auch wenn vieles nicht so rund lief diesmal, hoffe ich das die beiden ebenso ihren Spass gehabt haben. Dennoch bin ich der Meinung, dass man solche Shootings auch mal haben muss, weil man wie ich feststellen konnte, auch dabei für sich etwas lernen kann, um es beim nächsten Mal besser/anders zu machen.

Nun, wie ich oben bereits erwähnte, war eben die Unzufriedenheit mit den Aufnahmen der Grund, warum ich mich der Nachbearbeitung bisher nicht gewidmet habe. Da ich zur Zeit Urlaub und dadurch etwas mehr Zeit zur Verfügung habe, bin ich einfach nochmal in den Bilderordner rein und klickte mich durch die Aufnahmen. Vielleicht hatte ich andere oder auch zu hohe Erwartungen an diesem Tag an mich, die Fotos die ich dann doch bearbeitet habe, hab ich für mich aus einem anderen Blickwinkel angeschaut, was denke ich ganz gut gewesen ist.

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